Lieferung der Geräte

Ende April wurden die Geräte für die Testhaushalte geliefert und für die intensive Phase der Installation und Konfiguration in Graz zwischengelagert.

Die vielen Tablets, Smartwatches, Hüllen, Speicherkarten sowie kleineres Zubehör warten nun in ihrem sicheren Lager darauf, gemeinsam mit dem Herdwächter und der Lichtinstallation an die Testhaushalte für die Studienphase weitergegeben zu werden.

Für Vortests und die Schulungen der Betreuungspersonen wurden bereits einige Kombinationen fertiggestellt und übergeben.

Möchten auch Sie ein Set ausprobieren und uns bei der Beantwortung von Fragen helfen? Die Teilnahme an der Studie ist völlig kostenlos! Bei Interesse kontaktieren Sie bitte

Vorstellung im Rahmen von Hausmesse

Der Projektpartner Elektrotechnik Resch begeht 2017 das 25. Jubiläum und lud zur 5. Hausmesse, bei der das umfangreiche Produkt- und Dienstleistungsportfolio den circa 100 interessierten Gästen vorgestellt wurde.

Resch Hausmesse 2017
5. Hausmesse am 31. März 2017

Der Präsentation des Unternehmens mit seinem breiten Spektrum an Dienstleistungen (Elektrotechnik und Installationen, Energie und Photovoltaik, Sicherheitstechnik, EDV- und Netzwerktechnik, Lichttechnik, Fachhandel und Service sowie MIELE-Kochvorführungen als „Abende der Sinne“), das in Zukunft um den Bereich AAL erweitert werden soll, folgte eine Darstellung des Projekts RegionAAL, sowie eine Ehrung langjähriger Mitarbeiter als feierlicher Abschluss.

Präsentation für den Fördergeber

Im Rahmen einer Zwischenevaluierung wurden die Studienplanung und die ausgewählten Komponenten (Produkte) vorgestellt und die Prototypen der Smartwatch und Tablet mit ihren angepassten Funktionen und Oberflächen demonstriert.

RegionAAL Projektteam
Das Projektteam nach der erfolgreichen Präsentation

AAL Forum 2016

Im Rahmen des Projekts RegionAAL wurde durch den Koordinator Kurt Majcen beim diesjährigen AAL Forum in St. Gallen (Schweiz), ein Workshop zum Thema „How can regions get AAL operational?“ organisiert und abgehalten.

Nach den Impulsreferaten „The need(s) of private care companies (SME) – what are their expectations on AAL?“ (Mike Dorst, Dorst en partners), „Experiences from an AAL technology provider – Barriers and Success Factors to market entrance“ (Raquel Sousa, IncreaseTime) , „How can pilots be of help?“ (Lukas Roedl, AIT) und „Experiences from the AAL Pilot Region Salzburg“ (Cornelia Schneider, Salzburg Research) wurden von rund 20 Teilnehmern/-innen in drei World Cafés Antworten zu folgenden Fragen gesucht und gefunden:

  • Is it still a matter of technology? What is missing?
    • es gibt viele Angebote, aber keinen guten Überblick
    • Usability ist leider immer noch sehr oft eine Barriere auf dem Weg zu einer erfolgreichen Markteinführung
    • integrierte Lösungen sind notwendig
    • die Klienten/-innen wünschen personalisierbare / personalisierte Lösungen basierend auf ihren Anforderungen und persönlichen Bedürfnissen
  • How can (economically driven) bottom-up approaches look like? What are the stimulators?
    • Evidenz zur Funktionalität und Wirksamkeit wird von den Pflegeeinrichtungen benötigt
    • Endbenutzer/innen benötigen zuverlässig Lösungen
    • auf regionaler Ebene sind konkrete Kontaktstellen für Informationen notwendig
    • KMU sollen bereits am Beginn von Projekten involviert sein
  • How can we achieve representative samples in piloting projects and who is going to pay for that?
    • das Ziel in Piloten / Testregionen wäre eher statistische Relevanz als repräsentative Samples
    • die gestellten Forschungsfragen bestimmen die Anzahl der Testpersonen bzw. -haushalte (30, 50, 70, 100…)
    • geförderte AAL Projekte könnten sich eher um qualitative Beurteilungen kümmern; quantitative Aspekte liegt im Interesse von Unternehmen, die später auch an einem Geschäft mit ihren Produkten und Services interessiert sind

1:0 für RegionAAL

RegionAAL Koordinator Kurt Majcen wurde von der Universität Graz wieder einmal zur Abhaltung einer Vorlesung zum Thema Active and Assisted Living (AAL) im Rahmen der Lehrveranstaltung „Interdisziplinäre Ringvorlesung Alter(n)“ eingeladen. Am 14. Juni 2016 brachte er den interessierten Studentinnen im Vortrag „RegionAAL – die AAL-Testregion in der Steiermark“ die Themen AAL und RegionAAL näher.

Im Anschluss an die Präsentation ergab sich eine rege Diskussion eines wirklich breiten Themenspektrums (z.B. erwartetes Interesse älterer Menschen an den neuen Technologien, Motivationsmöglichkeiten im Rekrutierungsprozess sowohl für die Test- als auch die Kontrollgruppe, Benutzerschnittstellen heute und in der Zukunft), die sowohl für die Zuhörerinnen als auch den Vortragenden neue Ideen und praktisch zu berücksichtigende Aspekte zutage förderte.

Schade, dass es dieses Mal eher wenige Zuhörer gab. Die anderen waren wohl wegen des schlechten Wetters und des am selben Nachmittag stattfindenden Fußballspiels der österreichischen Nationalmannschaft bei der Euro 2016 ausgeblieben.

Kommentar aus dem Publikum: „Diese Vorlesung war wirklich ein Gewinn!“


Präsentation (1,7 MB)

Imagine…

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RegionAAL bei IMAGINE, © Kellner Holly Thomas

Im Rahmen der SessionAAL als Lifestyle – Kreative Ideen für einen generationsübergreifenden Zugang der IMAGINE16 (7. – 9. Juni 2016) organisierten Maria Fellner und Kurt Majcen von DIGITAL einen Workshop zum Thema „Musterregionen ZentrAAL, WestAAL und RegionAAL – Lifestyle Products 4 AAL“. Teilnehmer/innen waren unter anderem auch Vertreter der beiden ebenfalls noch aktiven Testregionen West-AAL und ZentrAAL. Für den Workshop waren zwei Schwerpunkte vorgesehen:

  • Rekrutierung von Teilnehmern/-innen für die Testregionen
  • Lifestyle-Produkte in AAL(-Projekten)

Die drei Testregionen präsentierten ihre teils unterschiedlichen Zugänge zu obigen Themen und gemeinsam wurden neue Potentiale für die gesamte Wertschöpfungskette diskutiert, sowie Informationen über praktisch auftretende Probleme bei der Rekrutierung von Testteilnehmern/-innen – und noch mehr bei der Motivation von Personen in einer Kontrollgruppe mitzuwirken – und mögliche Lösungsansätze ausgetauscht.

Workshops mit Interessierten

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In der ersten Projektphase wurde untersucht, für welche Technologien es bereits Evidenz bzgl. Wirksamkeit und Akzeptanz in der Gruppe unserer potentiellen Anwender/innen gibt. Für einige dieser Themen wurden konkrete Produkte erhoben, die entsprechende Unterstützung für ältere Menschen bringen.

Für einen möglichen konkreten Einsatz solcher Technologien wollten wir aber natürlich wissen, was unsere zukünftigen potentiellen Anwender/innen dazu sagen. In zwei Workshops bei unseren Partnern Kirschallee und Geriatrische Gesundheitszentren der Stadt Graz wurden daher die Beispiel-Technologien vorgestellt – zum Teil in Form von Abbildungen und zum Teil in Form realer Produkte, welche die Interessenten in die Hand nehmen und genau beäugen konnten.

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Viele nützliche Rückmeldungen wurden an unser Team gegeben und Fragen gestellt, wie die Produkte in der Praxis verwendet werden. Für uns war es in den Workshops aber auch wichtig, Antworten zu einigen Fragen zu bekommen, damit wir in der Integrations- und Installationsphase noch besser auf die Bedürfnisse unserer möglichen Test-Teilnehmer/innen eingehen können:

  • Was finden Sie an den vorgestellten Geräten und Möglichkeiten gut?
  • Haben Sie Bedenken zu den vorgestellten Geräten und Möglichkeiten?
  • Können Sie sich vorstellen solche Geräte im Alltag zu tragen bzw. in Ihrer Wohnung zu nutzen?

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Natürlich wurden wir auch gefragt, ab wann es denn mit den Tests los geht und wie man daran teilnehmen kann. In diesem Punkt mussten wir die Teilnehmer/innen an den Workshops allerdings noch etwas vertrösten, denn davor muss doch noch einiges vorbereitet werden.

Weit sind wir bereits gekommen

RegionAAL ist bereits einige Male vorgestellt worden, z.B. auch bei der Jahrestagung der Initiative PatientInnensicherheit Steiermark des Gesundheitsfonds Steiermark, an der am 13. April 2016 ca. 100 Teilnehmer/innen in Graz teilgenommen haben oder beim Branchenforum „Marktchancen Medizintechnik und Gesundheit in der Schweiz“ des Humantechnologie-Clusters.

Den weitesten Weg hatte aber bislang Gerd Hartinger von den Geriatrischen Gesundheitszentren der Stadt Graz mit einer China-Delegationsreise nach Shanghai (Reisegruppe von ca. 20 Personen der KFU, FH Joanneum, Landesrat Drexler, diversen Medien u.a.) in der Zeit vom 03.-08. April 2016. Auch dort wurde unser Projekt vorgestellt.

RegionAAL unterwegs

Am 19. Jänner 2016 machte sich ein größerer Teil des RegionAAL Teams (13 Personen) auf den Weg, um zwei weitere österreichische AAL-Testregionen – ZentrAAL in Salzburg und West-AAL in Innsbruck – zu besuchen und von diesen zu lernen.

Nach der Anreise nach Salzburg und einer kurzen regionaal-bei-zentraalStärkung wurde unsere Gruppe von Cornelia Schneider und Viktoria Willner (beide Salzburg Research) herzlich empfangen und die für uns interessantesten Themen diskutiert:

  • Anforderungen und Benutzer/innen
  • Auswahl der technischen Komponenten
  • Studienplanung

Am selben Tag ging es noch weiter nach Innsbruck, wo die schöne Altstadt bewundert werden konnte und das RegionAAL Team bei einem gemütlichen Abendessen den Tag ausklingen ließ. Dabei wurde auch der Besuch bei ZentrAAL etwas reflektiert und weitere Ideen für das Projekt aber auch für danach entwickelt.

regionaal-bei-westaalDer Besuch bei West-AAL fand am 20. Jänner 2016 statt. In der Seniorenresidenz Veldidenapark wurden wir von Felix Piazzolo und Luka Cotelj (beide Universität Innsbruck) empfangen. Die Testregion West-AAL ist bereits ein Jahr länger aktiv als ZentrAAL. So konnten bei diesem Besuch neben den oben erwähnten Themen auch Erfahrungsberichte zu weiteren Themen eingeholt werden:

  • Ausrollen der einzusetzenden Technologien
  • Ausstattung und Aufbau einer Musterwohnung

Für das RegionAAL Team waren diese Besuche jedenfalls sehr wertvolle Erfahrungen und es konnte einiges für das eigene Projekt gelernt werden. Vermutlich wird in einem Jahr die nächste AAL-Testregion auch bei uns wegen eines Termins anfragen…

Austausch im Burgenland

Einige des Projektteams von RegionAAL haben sich am 10. Dezember 2015 zu einem Besuch der AAL-Testregion modulAAR im Pflegekompetenzzentrum Lackenbach des Arbeiter-Samariter-Bundes Österreich eingefunden.

Ziel dieses Besuchs war, die verschiedenen Aspekte solcher Testregionen genauer kennenzulernen. Da modulAAR die erste Testregion in Österreich war, konnten sehr viele Erfahrungen vom Beginn mit der Erhebung von Anforderungen, über die technische Umsetzung von Lösungen und Rekrutierung von geeigneten Testhaushalten bis zur wissenschaftlich begleiteten Studie mit folgender Evaluation und Berichtslegung besprochen werden.

Aufgrund der interessanten Ergebnisse dieses Besuchs blicken wir bereits ganz gespannt in das nächste Jahr, wenn auch die beiden anderen österreichischen AAL-Testregionen besucht werden.